Freitag, 25. November 2011

Minen von Zavandor: Die verlorenen Spruchrollen III

Die Mini-Erweiterung "Die verlorenen Schriftrollen" ist noch in begrenzter Stückzahl beim Verlag via Lookout-Ersatzteilservice erhältlich ( www.lookout-games.de )


Hier auch zum Ausdrucken:
Vorderseite
Rückseite

Ich würde auf alle Fälle empfehlen die Erweiterung mal auszuprobieren, weil die nachträgliche Gebotserhöhung zusätzliche Möglichkeiten und damit Strategien erlaubt.

Montag, 12. September 2011

Die verlorenen Spruchrollen II

Jeder Spieler startet also mit einer verlorenen Spruchrollen. Diese hat 3 Felder und solange ein Upgradefeld besetzt ist, gibt sie dem Spieler die betreffende Fähigkeit. Man hat also maximal 3x im Spiel die Möglichkeit, einen Aufwertungsstein von der Spruchrolle zu entfernen, verliert dann die Fähigkeit des betreffenden Feldes. Was erhält man also dafür, dass man einen Aufwertungsstein entfernt?
+2 bei einem Gebot!

Nachdem die Spieler in der Auktionsphase ihre Gebote offen gelegt haben, wird reihum jeder gefragt, ob er einen Aufwertungsstein von der verlorenen Spruchrolle auf eine gebotene Edelsteinkarte legen möchte. Dieses Gebot erhöht sich damit um 2. Gewinnt man, kommt der Aufwertungsstein in den Vorrat, ansonsten wieder auf den alten Platz zurück.

Ich habe bereits geschrieben, ich würde nicht mehr ohne Erweiterung spielen wollen, weil die Möglichkeiten des Einsatzes vielfältig sind. Man kann so mit 1 Edelstein auf ein Gebot von 3 kommen und die Erweiterungskarte kaufen (wenn man gewinnt). Oder man schafft leichter den Bonuslevel, wo man 4 Siegpunkte + Karte erhält. Die Spielerreihenfolge wird jetzt zweischneidig. Einerseits hat der Startspieler den Vorteil Gleichstände zu gewinnen, andererseits muss er sich zuerst entscheiden ob er sein Gebot erhöhen möchte oder nicht. Steht es also nach dem Aufdecken der Gebote 3:2 für den Startspieler, kann er nicht sicher sein ob der nachfolgende Spieler nicht sein Gebot um 2 erhöht und damit die Auktion gewinnt. Wenn es sich also um eine sehr wichtige Karte handelt, müßte er seinerseits sein Gebot erhöhen. Man muss aber beachten, dass man sein Gebot maximal 3 mal im Spiel nachträglich raufsetzen kann und außerdem den damit verbundenen Vorteil verliert.

Die Auktionsphase verliert damit den Charakter des blind bidding, bleibt aber trotzdem weiterhin kurz und knackig. Als Spieler hat man mehr Möglichkeiten.

Mittwoch, 31. August 2011

Minen von Zavandor: Die verlorenen Spruchrollen

Die Microerweiterung wird "Die verlorenen Spruchrollen" heißen. Jeder Spieler erhält eine.
Eine verlorene Spruchrolle hat 3 Upgradefelder. Jetzt könnte man meinen, dass diese wie eine normale Erweiterung aufgewertet werden muß, aber nein - das Gegenteil ist der Fall! Alle 3 Upgradefelder sind von Beginn an mit einem Ausbaustein belegt. Der Spieler besitzt somit von Anfang an die Fähigkeiten dieser 3 Upgradefelder.

Der Clou an der Sache: Der Spieler kann die Ausbausteine entfernen, verliert dann jedoch auch die Fähigkeit des betreffenden Upgradefeldes. Somit also das Gegenteil einer "normalen" Erweiterungskarte: Man startet voll ausgebaut und nimmt sie weg - oder auch nicht wenn man die Fähigkeit nicht verlieren möchte. Für das Entfernen eines Ausbausteines erhält man natürlich was, mehr dazu später...

Montag, 22. August 2011

Artikel in "Die Presse"

Am Samstag gab es einen netten Artikel in der Zeitung "Die Presse" über den jüngst zuende gegangenen Autorentag: Hier der Link
Ich durfte bei diesem Autorentag ein neues Spiel von mir präsentiert, welches gut angenommen wurde. Hans im Glück hat es zur näheren Begutachtung angefordert.

Freitag, 19. August 2011

Minen von Zavandor: Microerweiterung

Nach längerer "Sommerpause" eine Ankündigung:
Für mein Spiel "Minen von Zavandor" wird es eine Microerweiterung geben. Verteilt wird sie gratis bei der Spielemesse in Essen. Ich werde in den nächsten Tagen hier genaueres schreiben, aber soviel sei gesagt: Ich würde nicht mehr ohne spielen wollen, es macht das Spiel meiner Meinung nach besser. Die tolle Grafik stammt wieder von Klemens Franz.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Kennerspiel des Jahres - Das Finale

Die Nominierten für das Spiel des Jahres wurden bekanntgegeben. Heuer neu ist ja der Preis "Kennerspiel des Jahres". Kurz gesagt - aus meiner Perspektive: Alles beim alten geblieben, aber trotzdem besser :-)

Statt 5 Nominierte gibt es jetzt 6 Nominierte aufgeteilt in 2 Gruppen: Kennerspiele und sagen wir Familienspiele. Die Kennerspiele hätten es ohne den neuen Preis durchaus auch auf die Nominierungsliste geschafft. Man könnte also fast meinen, dass die Jury 6 Spiele nominiert hat und dann nach Komplexität in 2 Gruppen aufgeteilt hat. So ist beispielsweise das Kennerspiel 7 Wonders in 10 Minunten erklärt.

Somit ist der neue Preis keine große Veränderung, trotzdem aber positiv zu sehen, weil es jetzt 2 Preisträger gibt. Ich bin schon sehr gespannt, wie verkaufsfördernd der Kennerpreis ist.

Hier übrigens die Nominierten: Spiel des Jahres Homepage

Montag, 18. April 2011

Kennerspiel des Jahres

Das Spiel des Jahres ist eine Marke, die ein Spiel weit über 100.000 mal verkaufen läßt. Zum Vergleich, ohne Auszeichnung würden sich solche Spiele wohl 10.000 - 20.000 mal verkaufen. Die Auszeichnung ist ein Jackpot für Verlag, Autor, Grafiker und wer auch immer alles mithängt. Nicht zu vergessen die zahlreichen Erweiterungen.
Neben dem eigentlichen Spiel des Jahres gibt es auch ein Kinderspiel des Jahres. Und auch das ist ein starker Verkaufspusher.

Und nun kommt ein dritter Preis dazu, das Kennerspiel des Jahres. Ich freue mich darüber, denn das könnte ein wenig meine Richtung von Spiel werden, also eine Art von Spiel, das ich gerne spiele aber auch entwickle. Alles hängt davon ab, wie viel Kenner man sein muß, wie komplex die Spiele sind. Das werden wir nach der ersten Verleihung wissen. Ich hoffe nicht, dass es sich um Hard Core-Spiele mit 3+h Spieldauer handelt. Andererseits muß es sich natürlich vom Spiel des Jahres abheben. Meine Wunschkomplexität wäre in Richtung "Säulen der Erde" oder "Tore der Welt". Also so 30 Minuten Regelerklärung, nicht soviel Glück und ca. 1.5h Spieldauer. Um den Unterschied zum Spiel des Jahres herauszuarbeiten, müßte dieses dann wirklich ein Einsteigerspiel für die ganze Familie sein.

Ein Preis für ein Hard Core-Spiel wäre auch deshalb relativ sinnlos, weil der Markt überschaubar ist und Hard Core Spieler gut informiert sind. Außerdem wäre das Spiel zum Zeitpunkt der Auszeichnung bereits 6-9 Monate am Markt (die meisten Spiele werden in Essen im Oktober veröffentlicht - Auszeichnung ist im Sommer) und gehört damit schon zum alten Eisen :-). Es würde nur eine geringe verkaufsfördernde Wirkung besitzen.

Deshalb denke und hoffe ich, dass das Zielpublikum für das Kennerspiel des Jahres spielerfahrene Erwachsene sind, die über das Spiel des Jahres zu diesem, unserem schönen Hobby gekommen sind.