Montag, 26. April 2010

MvZ: Die Handelsphase

Noch ein paar Hintergründe, wie sich die Handelsphase so über die Entwicklungszeit geändert hat. In den ersten Versionen war sie sehr dominant. Das hatte damit zu tun, dass man nur 4 Karten für die nächste Runde aufsparen konnte. Der Rest mußte diese Runde verbraucht werden. Dabei hat man nicht nur seine Gebote festgelegt, sondern auch welche Rohstoffe man für den Ausbau verwenden wollte. Der Druck war somit groß, etwas Sinnvolles mit seinen Rohstoffen in dieser Runde anzufangen. Weiters gab es keinen Handel mit der Bank. D.h. in dieser Version wurde sehr viel gehandelt und wahrscheinlich gingen auch 50% der Zeit dafür drauf. Wer gerne handelt, dem hat es natürlich gefallen. Unangenehm waren Situationen, wo einer seine Rohstoffe noch nicht zusammen hatte und immer wieder neue Angebote in die Runde warf.

Nachdem es aber auch Spielerunden gab, wo einer nur tauscht, wenn er den Rohstoff auch brauchen kann aber nicht tauscht, wenn er dadurch ein Geschäft machen würde (also nichtmal 2:1 tauscht), habe ich das Hendkartenlimit auf 6 erhöht. Somit konnte man noch mehr Karten für die nächste Runde aufsparen.

Im Zuge einer Vereinfachung ist dann das Handkartenlimit ganz weggefallen. Zum Schluss habe ich den Tauschzwang nochmals massiv entschärft, indem man mit der Bank 2:1 tauschen kann. Somit wird jetzt im Prinzip nur mehr 1:1 getauscht und damit geht der Handel sehr, sehr flott. Dieser macht weiterhin Spass, beide Parteien freuen sich über einen abgeschlossenen Deal. Aber wenn ich meinen Saphir eben nicht von einem Mitspieler 1:1 erhalte, tausche ich halt mit der Bank.

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