Samstag, 19. September 2015

Mombasa: Spielanleitung und Interview

Bei Mombasa gibt es nun die Spielanleitung zum donwloaden und eine kleine Beschreibung. Zu finden hier.
Die Anleitung ist hier.

Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 39,95. Für das Spielmaterial was drin ist wie 60 Holzhäuschen, Karten, Tableaus, Geld, Plättchen, großer Spielplan und vieles mehr recht günstig. Dieser Preis konnte auch deshalb so niedrig angesetzt werden, weil die 1.Auflage für so ein Vielspielerspiel durchaus ordentlich ist.


Zu Mombasa habe ich auch ein Interview gegeben. Das findet sich hier.

Donnerstag, 10. September 2015

Royal Goods


Vor 3 Wochen versprach ich eine kleine Überraschung, nun darf ich darüber berichten: Ich wurde gefragt ob ich wieder ehrenamtlich ein Spiel für die Charity Organisation Grenzenlos Spielen machen könne. Vor 2 Jahren war es Händler der Karibik, das später als Port Royal(PR) wiederveröffentlicht wurde. Na klar dachte ich mir, es muss mir nur eine Spielidee einfallen.

Natürlich kann man reizvolle Spiele nicht einfach aus dem Ärmel schütteln, aber dank einer interessanten Grundidee und intensiver Arbeit gelang es mir Royal Goods zu entwickeln. Die Illustrationen kommen wieder von Klemens Franz - natürlich auch ohne Bezahlung. Es soll ja der ganze Verkaufserlös "Grenzenlos Spielen" zugute kommen. Damit das ganze nun ein Erfolg wird, braucht es nur mehr eines: Eure Hilfe! Kommt also zur Spiel 2015 in Essen zum Öster. Spielemuseums, Standnummer 1-C106 und kauft euch am besten gleich ein paar Exemplare :-). Eure Spielpartner werden sich sicher über ein Geschenk aus Essen freuen. Ich hoffe, dass die Spiele ähnlich schnell wie bei Händler der Karibik weggehen.

Neben Royal Goods wird es auch das lustige Spiel Flip a Bird geben. Es ist das Siegerspiel des heurigen Autorenwettbewerbs und stammt aus den Federn von Arno Steinwender und Wilfried Lepuschitz. Dieses Autorenduo hat schon viele ausgezeichnete Spiele publiziert. Bei Flip a Bird werden Karten offen und verdeckt zusammengemischt und dann jeweils vom Nachziehstapel in die Auslage gelegt. Ein paar Karten sind somit sichtbar, andere nicht. Nun gilt es abzuschätzen ob schon zuviele Vögel ausliegen oder ob man noch eine Karte riskieren kann. Ein Spiel, welches mir schon als Prototyp sehr gut gefallen hat.

Nun zu Royal Goods: Dieses Kartenspiel ist vom Anspruch her etwas über Port Royal (5-10 Minuten Regelerklärung). Eine Partie Royal Goods dauert ca. 30 Minuten und ist für 2-4 Spieler. Wenn man 2 Exemplare zusammenmischt, könnte man es vielleicht auch zu fünft oder sechst spielen da viele Spielphasen simultan ablaufen. Eine Spielkarte kann auf 3 verschiedene Arten eingesetzt werden: Gebäude, Ware und Rohstoff.
Wie funktioniert Royal Goods? Als Spieler sind wir Handwerker und stellen verschiedenste Güter her, z.B. Glas, Bretter, Kohle, Leder, Schuhe usw. Dabei kann man auch Produktionsketten aufbauen, also beispielsweise Mehl aus Getreide oder Brot aus Mehl und Kohle (als Energie) produzieren. Diese Waren werden für das Bezahlen von neuen und besseren Gebäude verwendet. Man selbst kann in jeder Runde in einem Gebäude arbeiten, aber später kann man Gehilfen anwerben, die dann in anderen Gebäuden eingesetzt werden.

Ähnlich wie bei Port Royal wollte ich ein kleines Zockerelement (aber keinen Can't Stop Mechanismus wie bei PR) einbauen: Um ein Gebäude zu aktivieren, müssen die richtigen Rohstoffe in der Marktauslage liegen. Man sieht aber nicht alle Rohstoffe und kann somit etwas zocken ob z.B. Holz noch aufgedeckt wird. Abgefedert wird das dadurch, dass man auch Rohstoffe von der Hand runterspielen kann wenn etwas fehlt.
Fazit: Weniger Glücksfaktor, mehr Aufbaueffekt und mehr Regeln als Port Royal.

Samstag, 5. September 2015

Port Royal Erweiterung: Ein Auftrag geht noch

In ca. 1 Monat sollte die Erweiterung zu Port Royal erhältlich sein. Hier ein paar Details:
Sie heißt "Ein Auftrag geht noch..." und es sind viele verschiedene Sachen reingepackt:
- 4 neue Personen, selbstverständlich jede Person mehrfach vorhanden. Nichts wahnsinnig kompliziertes und konstruiertes. Sie fügen sich gut zu den anderen Personen, bringen neue Strategien und Synergien.

- Damit das Verhältnis Personen zu Schiffen passt, auch neue Schiffe. Davon von jeder Farbe eines, das dem hinten liegenden Spieler helfen sollte.

- Aufträge: Der Namensgeber der Erweiterung. Bei der Implementierung war mir wichtig, dass Aufträge einerseits von den Spielern wahrgenommen werden aber andererseits nicht alles dominieren und das Spiel nicht komplett auf den Kopf stellt.
Zu Beginn der Runde werden 4 zufällige Aufträge (von insgesamt 18) ausgelegt. Und das ist schon das erste wirklich tolle daran: Somit spielt sich jede Partie Port Royal von Beginn an anders. Diese Variabilität von Partie zu Partie tut Port Royal sehr gut! Gleichzeitig ist es nicht so, dass jeder immer auf alle Aufträge spielen muss, es ist nur ein zusätzlicher Gewinn.
Es liegen also 4 Aufträge aus und wer einen erfüllt, setzt einen seiner 3 Marker in seiner Spielerfarbe rauf. Er bekommt dafür Münzen, der erste mehr als die anderen. Hier haben die Spieler also ein kleines Wettrennen untereinander. Man schaut somit noch mehr was die anderen so machen und worauf sie spielen. Zusätzlich bekommt man 1 Siegpunkt wenn man seinen zweiten Marker setzt und nochmals 2 Siegpunkte beim Setzen seines letzten Markers. Insgesamt sind also 3 Siegpunkte und etwas Geld möglich wer komplett auf Aufträge spielt. Insofern sind Aufträge gut, aber man kann auch ohne gewinnen.
Es gibt 18 verschiedene Aufträge, beispielsweise: Sammle gewisse Personenkonstellationen, 4 verschiedene Schiffe in die Hafenauslage legen, Verzichte 2x auf die Beute einer Galeone und viele mehr...

- Solomodus: Die Aufträge bieten die Möglichkeit alleine gegen das Spiel zu spielen. Dazu werden 3 ausgelegt, die man alle erfüllen muss. Dann wird ein Zeitstapel bestimmt - denn man hat nur begrenzt dafür Zeit - der sich aus der Schwierigkeit der Aufträge ergibt. Nach einem Handicap System wird dieser Zeitstapel mit jedem Sieg immer kleiner und somit immer schwieriger. Wer ein Handicap von 0 erreicht, ist gleich gut wie ich! Schafft das wer.... :-) ?

- Der kooperative Modus wird ähnlich gespielt wie der Solomodus, nur dass mehr Aufträge ausgelegt werden. Alle müssen von zumindest einem Spieler erfüllt werden. Hier muss man sich gut absprechen. Die Überlegungen hier sind ähnlich wie beim Spiel gegeneinander: Müssen wir riskieren oder sind wir gut unterwegs und können auf sicher spielen? Auch hier ergibt sich der Zeitstapel aus dem Schwierigkeitsgrad der Aufträge. Zu Beginn der Partie kann man Karten davon weglegen um es sich schwerer zu machen. Für jede weggelegte Karte gibt es einen Punkt. Schafft ihr es Kapitän zu werden und 6 Karten wegzulegen?

Ich hoffe, dass euch die Erweiterung gefallen wird!